narrow minds

die krise trifft beizeiten nicht nur die finanzmärkte, nein an harten tagen auch die argumente der straffen marxisten.
ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, doch der plumpssack geht reihum und jeder darf mal zu worte kommen.
inzwischen streitet man sich daher darüber wie rassistisch isreal sortiert und ob es denn ok ist das sie auch noch ihre soldaten verheizen.
als interessante wendung könnte man diese disskusionspunkte durchaus bezeichnen, begann das gerede doch damit über die unsinnigkeit der israelischen staatsgründung zu senieren.
das der jude nach ’45 immer noch nicht kommunist werden wollte, passt anscheinend nicht in das weltbild antinationaler marxisten.
hatten sie doch gelernt, dass sich aus den schrecklichen rassismus des holcaust ganz klar ableitet, dass nur eine welt ohne nationalstaaten als konsequenz formulieren lasse.
denn in warheit, so resümiert man nun, sind doch die staaten unser aller übel! schande über die, die zum schutz vor der barbarei der welt ihren eigenen errichten wollen. die noch viel übler, in der heutigen verfassung der welt, sich nicht ihrem schicksal in der marxschen kritik der falschen verhältnisse überlassen wollen!
nein, so schaut er nicht aus ihr kleiner weltkommunismus!


27 Antworten auf “narrow minds”


  1. 1 phex 09. Februar 2009 um 22:27 Uhr

    naja, staaten und was dazugehört sind ja schon unser aller Übel. Der Witz ist ja, dass damit noch nicht alles gesagt ist.
    Finde das mißverständlich bei dir auch wenn ich nicht glaube, dass du das anders siehst.

  2. 2 Administrator 09. Februar 2009 um 22:42 Uhr

    ja aber das lustige isr doch gerade, dass aus so einer banalen erkenntnis, wie der das der bürgerliche staat an sich doch eine recht beschränkte form eines gesellschaftsvertrages ist, vermeintlich logische schlussfolgerungen zu historischen geschehnissen oder gar weltpolitischen entstehen kann. es ist daher eben maximal folgerichtig mit nur halbwegs bestechender logik diese banalitäten immer und immer wieder verklingen zu lassen, weil ihr gehalt sich dem nullpunkt sehr stark nähert.

    da wirkt dann auch die scheinbare logik des gedankens, das die moralische ja gar keine argumentative kategorie sei, angesichts der fakten auf die es sich bezieht um so abstoßender.

  3. 3 Oompa Loompa 09. Februar 2009 um 23:48 Uhr

    und da zeigt sich halt, dass es dir garnicht auf die diskussion, sondern auf deine polemik ankommt, sonst hättest du nämlich schon lange geschnallt, dass der autor, ich, von der idee, dass sich aus dem scheitern als staatsbürger ein revolutionäres bewusstsein ergibt bzw. gleich logisch folgern sollte, schon recht schnell abgerückt ist.

  4. 4 kaputt 10. Februar 2009 um 0:20 Uhr

    „sonst hättest du nämlich schon lange geschnallt, dass der autor, ich, von der idee, dass sich aus dem scheitern als staatsbürger ein revolutionäres bewusstsein ergibt bzw. gleich logisch folgern sollte, schon recht schnell abgerückt ist. “
    ich hab die äußerst entnervende diskussion in deinem kleinen marxismus-hooliganismus tagebuch jetzt zweimal durchsucht und konnte die stelle nicht finden, an der du das verwirfst. alles was ich in deinem und anderen blogs gefudnen habe war die behauptung du hättest das längst verworfen. komisch wa…

  5. 5 Oompa Loompa 10. Februar 2009 um 0:27 Uhr

    dann guck halt unter der „skandal“-berichterstattung von der gsp-veranstaltung. ^^

  6. 6 kaputt 10. Februar 2009 um 0:30 Uhr

    „ich hab die äußerst entnervende diskussion in deinem kleinen marxismus-hooliganismus tagebuch jetzt zweimal durchsucht und konnte die stelle nicht finden“
    habe ich offensichtlich (interessierte leseschwäche?)
    könntest du mir also bitte das comment raussuchen auf das du dich in diesem fall beziehst?

  7. 7 Oompa Loompa 10. Februar 2009 um 2:08 Uhr

    wenn ich schon in meinem ersten posting in der kommentarspalte dazu komme und das auf „wären die klug gewesen“ zu konkretisieren, dann sag ich damit ja wohl auch, auch wenn das natürlich noch nicht ausreichend ist, dass es eben doch keine logische folge sein muss, dass man aus der schädigung ein revolutionäres bewusstsein herleitet. aber ja, konkret niedergetippt habe ich das erst nach diesem beitrag hier.

  8. 8 Oompa Loompa 10. Februar 2009 um 2:57 Uhr

    außerdem, kaputt, habe ich 26minuten bevor er_sie diesen beitrag geschrieben hat, das schon in seinem_ihrem vorhergehenden beitrag geschrieben.

  9. 9 verstehichnich 10. Februar 2009 um 3:55 Uhr

    @cosmojl,
    endlich kann ich mal äußerungen eines deppen als vorwand nehmen, dir zu deinem blog zu gratulieren und herzliche grüße zu hinterlassen:
    happy birthday!

    ich finde es widerwärtig wenn leute behaupten, was kapiert zu haben, ohne der erkenntnis ein stück näher gekommen zu sein, nur um kritik zu entgehen.

    bis die tage@dorf

  10. 10 kaputt 10. Februar 2009 um 14:53 Uhr

    @oompa

    also sehe ich das richtig, dass du es jetzt nicht mehr verwerflich fidnest, dass die juden nach der shoa keine kommunisten geworden sind, du fidnest es jetzt einfach nur noch nicht klug, ergo dumm?
    herzlichen glückwunsch: „die juden sind so dumm die macht nichtmal auschwitz zu kommunisten“, was für ein erkenntnisgewinn. depp!

  11. 11 Difficult is Easy 10. Februar 2009 um 15:15 Uhr

    „die juden“ sind halt so dumm wie alle anderen, kaputt. ich kann nur hoffen, dass sie im schnitt schlauer sind als du.

  12. 12 gretchen 10. Februar 2009 um 15:21 Uhr

    meine güte.
    alles was gesagt wurde, gesagt werden sollte und auch weiterhin gesagt werden wird:
    der schluss aus „auschwitz“ zu „israel“ (sofern er denn überhaupt so gemacht worden wäre) ist aus kommunistischer sicht und durch wissen um die gründe für antisemitismus stockverkehrt.

    wenn ein jude, als bürgerliches individuum, den fehler macht und das versprechen bzw die nationalmoral eines („seines“) nationalstaates für voll zu nehmen, dass dieser SEINEN schutz garantiere ist das eben zu kritisieren, wie überall anders auch.

    stattdessen ganz verständnisvoll mit blick auf auschwitz ausgerechnet die kritik bei dem einen staat zu unterlassen und sich auf dessen seite zu schlagen (ob „bedingungslos“ oder „solidarisch-kritisch“, whatever)ist naja…. dumm.

  13. 13 Administrator 10. Februar 2009 um 16:17 Uhr

    ok gretchen die kommunistische perspektive wäre dann welche?
    jede zelle in jedem staat ist unglücklich?

  14. 14 soft_brain 10. Februar 2009 um 16:24 Uhr

    Also Klaus Blees hat hier in Göttingen auf einer Veranstaltung zur Anti-Islamisierungskonferenz in Köln mehrfach argumentiert, dass die hier lebenden Muslime selbst dran schuld seien, dass sie mit den Islamisten gleich gesetzt werden, denn sie hätten ja die Wahl sich vom Islam zu emanzipieren….

    Und Kaputt trägt ja nun seine psychische Beschreibung schon im Namen. Vielleicht solltest du Hetzer werden, denn zu einer Klärung, oder Kritik des Sachverhalts trägst du ja nun nicht mal ansatzweise bei. Nein, das ist nicht dein Ding – wieso auch? Des letzten Würstchen Hoffnung bleibt immer noch der Senf.
    Ich persönlich finds immer prima, wenn Leute Kommunisten werden und schade ists auch, dass es noch nicht alle sind. Da ist wohl noch ein wenig an Arbeit nötig. Diese sieht jedoch nicht so aus, dass wie hier Leute an den Pranger gestellt werden, die eine durchaus diskutable Meinung vertreten.
    Irgendwie erinnert es mich auch ein wenig an die derzeitige ALI-Attitüde: Wer andere politische Positionen vertritt, der wird nicht aufgrund dessen kritisiert, sondern zum Abschuss frei gegeben. Und genau damit (mit dem Freischuss) wird dann auch noch Politik betrieben, oder in diesem Fall wird die eigene Blogposition gestärkt.
    Findet man eigentlich dadurch Freunde? Durch den gemeinsamen Feind? Ach ne. Gemeinsames Interesse führt eigentlich zu sowas. Aber dieses dürfte ja hier auch erkennbar sein.

  15. 15 gretchen 10. Februar 2009 um 16:44 Uhr

    @Administrator

    die „kommunistische perspektive“ schert mich recht wenig, genausowenig was ich von diesem oder jenem „als kommunist“ oder „als deutscher“ zu halten habe.
    ob die leute glücklich sind oder nicht, was juckts mich. ich schau mir halt an was die wollen bzw. was ich will (ob das jetzt überleben, wurstbrot oder cadillac ist sei mal dahingstellt), gleiche ab wie das mit der bestehenden „gesamtscheisse“ kompatibel ist und komme dann zu meiner kritik und ihren argumenten mittels der ich versuche leute für ne andere ökonomie zu agitieren.

  16. 16 Oompa Loompa 10. Februar 2009 um 17:26 Uhr

    @kaputt:
    es ist zumindest falsch zu glauben, dass es ein staat, der einen i m m e r h i n ( ! ) humaner fürs staatswohl verbraucht, ist, der einem ein schönes leben ermöglicht. und ja, ein bürgerliches individuum mag vielleicht meinen, dass nach einer solchen schädigung dann die richtige folgerung die gründung eines eigenen staates ist, aber dafür gehört er dann auch kritisiert.

  17. 17 Administrator 10. Februar 2009 um 17:42 Uhr

    @ soft_brain:
    natürlich ist es schade das noch nicht alle kommunisten sind, sondern im gegenteil ein großer teil der menscheit sich beständig weiter von diesem zustand entfernt.
    aber aus diesem fakt zu folgern, das alles außer „kommunismus“ unter jedes pamphletchen zu setzten falsch ist, ist relativ kurz gedacht. das letzte fünkchen aufklärung was man irgendwo noch finden kann, ist dann notwendigerweise zu verteidigen.
    um diese fünkchen zu finden muss man dann aber schonmal in der lage sein von einer schematisch geäußerten kritik abzurücken.
    ideologiekritik bedeutet nunmal ein bisschen mehr als „staat = blöd“, denn wenn man dieses schema streng überall anlegen will, dann kommen dabei anscheinend so unapetitliche äußerungen wie die rockstars bei rum.

    @ gretchen:
    aha und bei dem abgleich kommt raus „alles lüge!“?
    dann frag ich mich doch wozu du die anstrengungen überhaupt unternimmst…

  18. 18 misstakenidentity 10. Februar 2009 um 17:50 Uhr

    ideologiekritik bedeutet nunmal ein bisschen mehr als “staat = blöd”, denn wenn man dieses schema streng überall anlegen will, dann kommen dabei anscheinend so unapetitliche äußerungen wie die rockstars bei rum.

    Ideologiekritik, an der Ideologie des Nationalismus mal durch exzerziert, bedeutet eben zu sagen, warum Staat für Leute notwendigerweise schädlich, also, meinetwegen auch „blöd“, ist. Das du das irgendwie verstanden hättest und bei Israel „nur“ die große Ausnahme machst, ist doch einfach nur geheuchelt. Du hast keine Ahnung worin der Schaden besteht, ansonsten kämst du nicht darauf, diesen Schaden mit nem anderen so doof abzugleichen.

  19. 19 gretchen 10. Februar 2009 um 17:51 Uhr

    nä du hoschi, bei dem abgleich kommt raus, dass die zwecke die im kapitalismus so vorherrschen (profit) eben nicht deckungsgleich sind mit den bedürfnissen die menschen so haben (wurstbrot).
    und nochmal genauer: zugang zu wurstbrot ist etwas anderes als zugang zu wurstbrot über geld.

    die „anstrengung“ wird unternommen, weil ein großteil der menschen eben parteigänger dieses systems sind, wider besseren wissens. (und da kommt die ideologiekritik ins spiel, die wiederrum was anderes ist als die kritik an dem was staaten so treiben, nur so als tipp nebenbei)

    naja, aber sicher wurden alle mal irgendwie verfolgt und ordnen sich sicher nur ganz praktisch-realpolitisch dem schutz eines staates unter…

  20. 20 Das geprüfte Argument 10. Februar 2009 um 17:53 Uhr

    ideologiekritik bedeutet nunmal ein bisschen mehr als “staat = blöd”

    Hm, also ich kenn keine korrekte Ideologiekritik, die sich überhaupt mit dem Staat beschäftigt hätte. Das würde ja voraussetzen, dass der Staat Ideologie wäre. Schön wär’s aber das ist nun alles andere als wahr.

  21. 21 kaputt 10. Februar 2009 um 17:55 Uhr

    hey matschgehirn, hör mit deiner hippischeiße auf und kritiser mal den gegenstand! argumente kamen da ja jetzt keine, nur ein haufen szenemoral und ne pathologisierung.

  22. 22 ganz 10. Februar 2009 um 18:11 Uhr

    @ kaputt

    Tja, wenn du die jetzt schon mehrfach vorgebrachte „Kritik des Gegenstands“ immer noch nicht entdeckt hast … dann trägst du deinem Namen wohl zurechr. :-)

  23. 23 kaputt 10. Februar 2009 um 19:46 Uhr

    ganz, du bist der bis jetzt unfähigste des ganzen haufens. „mehrfach“ war da überhaupt nichts, schließlich hat soft_brain sich nur ein einem beitrag zu dem geäußert was ich geschrieben habe. und wo da jetzt die „kritik des gegenstands versteckt“ sein soll? zwischen banalitäten wie „ich fänds gut wenn alle kommunisten wären“ und der pathologiesierung, dass mein hirn nicht richtig funktionierne würde, weil ich ich den unsinn den rockstar verzapft schlicht und einfach falsch finde und das dem gegenstand angemessen auch sehr unfreundlich sage? Außer, dass er es diskutabel findet wenn leute sich beschweren, dass juden so dumm seien nicht einmal aus auschwitz zu lernen, sagt soft_brain ja gar nichst zum gegenstand. dumm gelaufen wenn man nicht lesen kann, was…

  24. 24 soft_brain 10. Februar 2009 um 20:20 Uhr

    He? Na klar hab ich mich zum Gegenstand geäußert. Mein ganzer Beitrag zielt genau auf diesen. Nur, dass du nicht begreifst, dass nicht Rockstars Kommentar gemeint war, sondern du. Du und deine ganze Art hier rum zu pöbeln, OHNE auch nur ansatzweise über den Gegenstand zu diskutieren. Das sagst du doch auch selbst. Für dich ist das undiskutabel. Okay, bitte. Aber wenn du doch meinst, dass an Rockstars Aussage nichts mehr zu rütteln ist, dann schweig doch einfach. Also wenn ich was undiskutabel finde, dann bin ich halt ruhig.
    Deine Art erinnert mich an den Kindergarten, wo ich gerade arbeite. So eine erzkonservative Kollegin findet auch jede meiner Äußerungen undiskutabel. Sie öffnet sich jedoch gegenüber anderen Kolleginnen und lästert dort über mich, dass ich eine linke Socke wäre und versucht mich aus der Einrichtung zu entfernen. Nichts anderes betreibst du.
    Ich nutze einfach mal ein veranschaulichtes Beispiel um dir vielleicht zur Reflexion zu verhelfen. Ein Kommunist, der nicht mehr diskutiert und vor allem dort nicht mehr diskutiert, wo er Rezipienten und Zuhörer findet, zb. hier, sondern Antisemitismusvorwürfe aus sich raus haut, wie ein Bäcker morgens die Brötchen, kann durchaus mal Gegenstand einer Kritik fern von dem eigentlichen Thema sein.
    Übrigens hast du die Pathologiesierung vorgenommen. Ich hab dir nicht den Namen Kaputt gegeben. Ich bin doch nicht deine Mama oder dein Papa.
    Arghh. Ich sehe gerade, dass du mich matschgehirn genannt hast.
    Pathologiesierung! Pathologiesierung! Pathologiesierung!
    Das waren übrigens meine letzten Sätze zu dir. Ich denke es ist alles gesagt.

  25. 25 kaputt 10. Februar 2009 um 20:43 Uhr

    „Nichts anderes betreibst du.“
    Lol!!!!!!!!!!!!!!!111111
    disktutier halt mit antisemiten, ist nicht mein bier.
    das der vorwurf unberechtigt war und von mir nur lanciert wurde um eine mir unliebsame meinung zu diskreditieren, ohne das ich argumnte bringen muss ist solange eine dumme behauptung wie du nicht beweist, dass ich unrecht ahbe. meine argumnte stehen ja hier und in meinem blog, wenn du sie entkräften willst bitte, darauf waret ich ja jetzt schon ne weile, aber irgendwie kannst du mir nur diese typischen spalter versuche amchen die ich ehrlich gesagt lächerlich finde. der rockstar kann ja bei blogsport und in der treiben was er will, ich ekel ihn ja nicht raus. das ich das kritisiere lass ich mir aber nicht nehmen. wenn da jetzt jemand im neurechten stil über antisemitismuskeulen heult um sich zu immunisieren, bitte…

    zur pathologiesierung:
    ich hab nur bemerkt, dass das eben kein argument ist. und den rückschluss von namen auf geisteszustand hast immernoch du gemacht. naja, dass du als gesunder und sich selbst und seiner gesellschaftlichen konstitution vollkommen bewusster kommunistenoberchecker was gegen vermeintlich geisteskranke hast oder das als adäquate diffamierung ansiehst lässt ja auch tief blicken.

  26. 26 kaputt 10. Februar 2009 um 20:47 Uhr

    *
    …rockstar kann ja bei blogsport und in der linken treiben was er will,…

  1. 1 Israel auf dem Prüfstand | kaputt Pingback am 09. Februar 2009 um 23:26 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.