Archiv für November 2008

best time of the year

juhu, heute ist er endlich der erste advent.
ab heute kann ich ganz legal lebkuchen herzen futtern, brauch mich nicht mehr zu schämen, wenn ich mich auf göttingens weinachtsmarkt #1 begebe uuuuuuuund ich kann ein licht anmachen.
daher hier exemplarisch

weil ich so vom weinachtlichen flair ergriffen bin, habe ich den header mal passend umgestaltet.
wer sich wirklich dafür interessiert, wie supermann, flash und co weinachten feiern, dem sei die episode comfort and joy aus der zweiten staffel der justice league ans herz gelegt.

zum ende noch, was für ohren, augen, herz und seele

i suppose i don‘t know

da der deutsche an sich mit gebeisterung presie und ausszeichnungen für jeden scheiß vergibt (z.b. kaninchen, export, würste und grünkohlsorten), muß er oft irgendetwas wählen.
diesmal gehts um das jugendwort 2008. klar das da nur scheiße rauskommen kann wenn die wortregistrierer von langenscheidt versuchen hip und so zu sein. die kandidaten liste, die bei welt.de zu bestaunen ist, ist dementsprechend eher peinlich.

Heuchlerbesen
Gammelfleischparty
Zornröschen
Datenzäpfchen
Rentnerbravo
Bildschirmbräune
Pisseria
Eierkocher
Hardwareproblem
Stockente
Kalbfleischknoppers
Unterhopft sein
Schmusig
Mietmaul
Süffisant

mein persöhnlicher favorit ist das ominöse hardwareproblem

niemand hier empfindet wie du

1. Antideutsche sind keine Linksradikalen, sondern den amerikanischen Neokonservativen verwandt.

endlich sagt mal ein mutiger die warheit und lässt sich nicht von den zensur versuchen marodierender antideutscher blogger horden einschüchtern, die ja sowieso die ideele meinungshoheit gepachtet haben.
man muss auch manchmal eine unbequeme warheit sagen dürfen, sonst wird das ja nie was mit der revolution!

(via classless)

the cause to stay lost

also das die männer in der sprache bevorteilt werden sieht man ja schon bei herr und dame. von herr kommt dann sowas wie herrlich und herrschaft, was ja sehr positiv ist.
von dame gibts dann halt damenhaft und dämlich.

nun gut

kids of tomorrow don‘t

am mittwoch wollte ich eigentlich nur ein entspanntes mittagsessen zu mir nehmen und ein paar sachen in der göttinger innenstadt erledigen. mir war aber nicht bewusst, was mir bevor stand.

richtig, mittwoch war schulstreik.

der wilde mob von geschätzten 3.000 schülerInnen versammelte sich am gänseliesel, was mir den platz am stehtisch, bei coffee, cigarettes und einem lecker schinkenbrötchen, doch recht stark einschränkte.
lustig wars aber allemal mitanzusehen, wie nachwuchs antifas vermummt hinterm fronttranspi standen, no g8 schilder hochgehalten wurden und alle gegen den ominösen bildungsklau wetterten.
die frage nach dem, wer klaut eigentlich wem was, konnte mir zwar keiner beantworten, aber immerhin war man laut und so.

in berlin hingegen, zeigten sich bald akademikerInnen ganz engagiert von ihrer besten, weil deutschen, seite.